Als treues Mitglied von Pfadi Winterthur hütete Göpf Egg während Jahren das Tor in der Nationalliga-A-Mannschaft seines Vereins und absolvierte rund 30 Feldhandball-Länderspiele mit der Schweizer Nationalmannschaft. Später, als Sekretär des damaligen Schweizerischen Amateur-Handball-Verbandes, spielte er eine wichtige Rolle bei der Gründung des SHV.
Richtig bekannt wurde Göpf Egg als unbestrittener Jasspapst. Als in der ganzen Schweiz tätiger Textilkaufmann konzentrierte er sich ab 1971 voll aufs Jassen. Seit seinem ersten Fernsehauftritt im Jahre 1969, organisierte der die Schweizer Jassmeisterschaften, gab u.a. das heute noch gültige Jassregelement heraus. Zusammen mit Freund Hajak Bertschinger (dem legendären alt-Internationalen und Schiedsrichter) veranstaltete er die berühmten Jasswochen und Jassreisen, an den immer auch zahlreiche Sportler und Freunde teilnahmen.
Die Handballgemeinde spricht seiner Gattin Elisabeth, die ihn aktiv auf seinem interessanten Lebensweg begleitete, ihr aufrichtiges Beileid aus.
Die Trauerfeier findet am Montag, 15. Februar, um 14.30 Uhr im Friedhof Rosenberg in Winterthur statt. |